Foto: pfefferschnitzel/Photocase

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16. Januar 2012

Kartoffelsuppe mit Pekannüssen

Zutaten für 4 Personen:
500 g mehlig kochende Kartoffeln, 2 Stangen Lauch, 1 Knoblauchzehe, 1 Mohrrübe, 1 Zwiebel, 2 EL Butter, 1,2 l Gemüsebrühe, 1 Lorbeerblatt, 1 Prise gemahlener Kümmel, ca. 2 cm Ingwer, Salz , Pfeffer aus der Mühle, 2 EL Crème fraîche; 50 g gehackte Pekannüsse, 1 EL Öl



Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und klein schneiden, den Lauch putzen. Die weißen und hellgrünen Teile grob hacken. Ingwer, Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Karotte schälen und in Würfel schneiden. 
Die Butter in einem großen Topf erwärmen und Lauch, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Mohrrübe darin bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren anbraten. Kartoffeln zufügen und kurz mitbraten. 
Jetzt die Gemüsebrühe zugießen, Lorbeerblatt und Kümmel unterrühren und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Das Lorbeerblatt entfernen. Die Suppe mit dem Pürierstab oder im Mixer pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und Crème fraîche unterrühren. 
Nüsse in einer Pfanne in wenig und nicht zu heißem Öl kurz anrösten. Die Suppe mit den Nüssen bestreut servieren.
Viel Genuss!

10. Januar 2012

Hustensaft aus schwarzem Rettich

Diesen Hustensaft kann man leicht selbst herstellen und er schmeckt auch vielen Kindern sehr gut.

Es gibt verschiedene Methoden, den Rettich-Sirup herzustellen. Diese hier ist am einfachsten: Sie schneiden erst vom oberen Teil des Rettichs einen Deckel ab. Der möglichst runde Rettich wird mit einem Löffel bis auf ca. 1 cm Wanddicke ausgehöhlt. Sie legen ihn auf einen Teller und füllen den Hohlraum mit Kandis, Zucker oder Honig. Dann decken Sie den Rettich wieder mit dem Deckel zu und lassen ihn über Nacht stehen.

Der Zucker zieht die Feuchtigkeit samt heilsame Stoffe aus dem Rettich. So entsteht ein Hustensaft, der morgens und nach Auffüllen mit Honig/Kandis/Zucker auch wieder abends getrunken werden kann. Das klappt einige Tage lang, bis kein Saft mehr entsteht, die Rübe geschrumpft und „leer“ ist.

Ein schwarzer Rettich kann bis zu 100 ml Rettich-Sirup geben.
Kinder ab zwei Jahren und natürlich auch Erwachsene nehmen davon 1-3 Teelöffel bis zu 4 Mal täglich.

Schwarzer Rettich wird passend zur Hustenzeit ab Oktober geerntet und ist den ganzen Winter über aus Lagerbeständen erhältlich. Er kann schleim- und krampflösend wirken und somit auch bei Keuchhusten eingesetzt werden. Rettich hat viele Eigenschaften: er ist antibakteriell, fungizid, blutreinigend, harntreibend, stärkt das Immunsystem, regt den Stoffwechsel an und kann bei Appetitlosigkeit und Verdauungsschwäche hilfreich sein.

Da der Rettich viele Mineralstoffe und Vitamine, besonders aber viel Vitamin C enthält, eignet sich das scharfe Wurzelgemüse in den kalten Monaten als tolle Beilage.

2. Januar 2012

Der Ingwer im Winter

Winter
Der Winter ist die Zeit der Dunkelheit und Ruhe. Heizung und Elektrizität erleichtern uns heute die Umstellung – und trotzdem fühlen die meisten Menschen die stärkere Müdigkeit und Lustlosigkeit. Viele sehnen, je länger der Winter andauert, den Frühling herbei, freuen sich bewusst auf die helleren und wärmeren Tage.

Da wir aber keine Murmeltiere sind, ist uns der Winterschlaf nicht gegeben. Wir können diese Jahreszeit nehmen, wie sie ist, sie genießen, und die Zeit nutzen, aufräumen, uns erholen und es uns gemütlich machen.

Der Winter ist eine gute Zeit zu reflektieren, die Stille zu genießen, neue Kraft zu entwickeln, sich neue oder andere Ziele zu stecken und zu planen – bis sie wieder kommen, die längeren, wärmeren und helleren Tage!

Ingwer
Ein Tipp zum Wärmen und Stärken, gerade jetzt, ist Ingwer. Ingwer enthält einige Vitamine (vor allem Vitamin C) und viele wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Zink und Eisen. Es regt den Stoffwechsel und die Verdauung an und ist bekannt als Mittel bei Magen-Darmbeschwerden und bei Übelkeit und Erbrechen, daher auch bewährt bei „Reisekrankheit“. Ingwer hat entzündungshemmende, antibakterielle und schmerzstillende Eigenschaften, stärkt das Immunsystem und ist hilfreich bei Erkältungen. Zusätzlich stützt Ingwer das Herz-Kreislauf-System und kann den LDL-Cholesterin- und Blutzuckerspiegel senken.

Machen Sie sich regelmäßig einen frischen Ingwertee: Frischen Ingwer schälen und in feine Scheiben schneiden. Dann gießen Sie kochendes Wasser über die Scheiben und lassen den Wurzeltee bis zu 15 Minuten ziehen. Auf 200 ml Wasser sollte man 3-5 Scheiben nehmen, je nachdem, wie intensiv man den Geschmack haben möchte. Davon abhängig ist auch, wie lange man die Scheiben in der Kanne belässt. Nach Belieben kann man den Tee mit Honig oder Zitronensaft ergänzen.
Viel Wärme und guten Genuss!