Foto: pfefferschnitzel/Photocase

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11. Dezember 2024

Türe 11 des gesunden Adventskalenders: Thymian

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Mein gesunder Adventskalender für euch – heute hinter der Tür 11:

Thymian!

Thymian (Thymus vulgaris), auch als Gartenthymian bekannt, kommt ursprünglich aus den Mittelmeerländern, wo er auch wild wächst. Heute wird Thymian weltweit kultiviert, insbesondere in Südeuropa, Nordafrika und Teilen Asiens. Sein Name leitet sich vom griechischen Wort „thymos“ ab, was „Mut“ oder „Kraft“ bedeutet, da die Pflanze in der Antike als stärkend galt.Naturheilkundliche Anwendung

Thymian ist seit Jahrhunderten ein geschätztes Heilkraut, dessen Wirkstoffe vor allem in den Blättern und Blüten enthalten sind. Hauptbestandteil ist das ätherische Öl, das aus Thymol und Carvacrol besteht. Diese Substanzen wirken antiseptisch, entzündungshemmend und krampflösend.

Besonders bekannt ist Thymian daher auch als Mittel bei Husten, Bronchitis und Erkältungen. Inhalationen mit Thymianöl oder Tees aus den Blättern fördern das Abhusten und lindern Entzündungen. 

Thymiane kann aber auch Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen und Krämpfe lindern, da die Pflanze verdauungsfördernd und beruhigend wirkt.

Äußerlich angewendet, beispielsweise in Form von Umschlägen oder Bädern, hilft Thymian bei kleinen Wunden und Hautentzündungen.

Dank seiner antioxidativen Eigenschaften unterstützt Thymian das Immunsystem und hilft auch Infektionen vorzubeugen.

Verwendung in der Küche

In der mediterranen Küche ist Thymian ein unverzichtbares Gewürz, das Gerichten eine aromatische, leicht erdige Note verleiht.

Besonders bekannt ist Thymian in diversen Pastagerichten wie auch Spaghetti Bolognese oder in Kartoffelgerichten wie Kartoffelgratin.

Thymian passt auch sehr gut zu verschiedenem Fleisch und Fisch und wird oft in Marinaden oder direkt beim Braten oder Schmoren verwendet.

Es ist auch eine häufige Zutat in Suppen, Eintöpfen und Brühen, besonders in Kombination mit anderen Kräutern wie Rosmarin, Majoran, Lorbeer und Petersilie.

Auch harmoniert er gut mit Ofengemüse wie Kartoffeln, Karotten oder Kürbis. Einfach frische oder getrocknete Thymianzweige mit etwas Öl und Gewürzen hinzufügen.

In Tomatensaucen, Kräuterbutter und auch Marinaden gibt er eine angenehme mediterrane Note.

Im beliebten Focaccia oder auch anderen Kräuterbroten oder pikanten Keksen wird er ebenfalls verwendet und ist ein zentraler Bestandteil einiger beliebter Kräutermischungen wie Herbes de Provence.

Viel Genuss und gute Besserung!

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10. Dezember 2024

Türe 10 des gesunden Adventskalenders: Farben

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Mein gesunder Adventskalender für euch – heute hinter der Tür 10:

Farben!

Farben haben eine tiefgreifende Wirkung auf unsere Psyche und Emotionen. Sie beeinflussen, wie wir uns fühlen, denken und handeln. Hier sind einige Effekte, die Farben auf uns haben können:

Die Wahrnehmung und Wirkung von Farben ist individuell und kulturell geprägt, aber es gibt wissenschaftliche Belege dafür, dass Farben auch unser Wohlbefinden beeinflussen können. Wenn Ihr beispielsweise Stress abbauen wollt, könnte die Integration von Blau oder Grün in eurer Umgebung hilfreich sein.

Farben können gesundheitliche und psychologische Auswirkungen auf uns haben. Dieses Phänomen wird häufig in der Farbpsychologie und -therapie untersucht. Farben können unsere Stimmung, unser Verhalten und sogar unsere physiologischen Reaktionen beeinflussen. Hier sind einige Beispiele:

Auswirkungen

• Rot: Steht für Leidenschaft, Energie und Aufmerksamkeit. Es kann anregend wirken, aber auch Aggression oder Dringlichkeit auslösen. Es kann den Puls und Blutdruck erhöhen und eine aktivierende Wirkung haben. In einigen Fällen kann es aber auch Unruhe oder Stress fördern.

Rot und Orange können die Durchblutung anregen und das Energieniveau erhöhen. 

• Blau: Wird mit Ruhe, Vertrauen und Intelligenz assoziiert. Es wird als beruhigend und entspannend empfunden, kann aber auch als distanziert empfunden werden. Es kann Stress reduzieren und hilft bei der Förderung von Ruhe und Konzentration.

Kühle Farben wie Blau und Lavendel werden oft zur Förderung von Schlaf und Entspannung verwendet, während warme Farben wie Rot oder Orange die Aufmerksamkeit steigern können.

• Gelb: Symbolisiert Optimismus und Kreativität, fördert die Kommunikation. Es hat oft eine aufmunternde Wirkung und wird mit Freude verbunden. Übermäßiges Gelb kann jedoch Unruhe oder Reizbarkeit fördern.

• Grün: Vermittelt Harmonie, Wachstum und Frische. Es wirkt beruhigend und regenerierend. Wird mit Natur und Erneuerung assoziiert. Es hat eine ausgleichende und beruhigende Wirkung. Blau und auch Grün können den Cortisolspiegel senken, was Stress reduziert und Entspannung fördert.

• Orange: ist eine lebendige Farbe, die Enthusiasmus, Wärme und Geselligkeit signalisiert.

• Lila: Assoziiert mit Spiritualität und Luxus, kann kreativ oder mystisch wirken.

• Schwarz: Steht für Eleganz, Macht und Autorität, aber auch für Trauer und Geheimnis.

• Weiß: Symbolisiert Reinheit, Klarheit und Frieden.

So können Farben auch therapeutisch eingesetzt werden – der Farbtherapie, auch als Chromotherapie bekannt, wird Farben eine heilende Wirkung zugeschrieben. Zum Beispiel kann Blau bei Schlafstörungen oder Stress helfen, während Gelb die Verdauung fördern soll.

• Lichttherapie: Speziell bei saisonalen Störungen wird helles Licht verwendet, um die Symptome von Depressionen zu lindern.

Farben werden auch bewusst in Umgebungen eingesetzt, um bestimmte Reaktionen hervorzurufen:

• In Krankenhäusern werden oft beruhigende Farben wie Blau und Grün verwendet.

• Arbeitsräume sind häufig in neutralen oder energetischen Farbtönen gestaltet, um Produktivität und Kreativität zu fördern.

Farben beeinflussen unsere Emotionen, Wahrnehmungen und Verhaltensweisen. Ihre Wirkung ist tief in kulturellen und persönlichen Erfahrungen verwurzelt, weshalb sie oft unbewusst Stimmungen oder Assoziationen auslösen.

#colorupyourlife!

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9. Dezember 2024

Türe 9 des gesunden Adventkalenders: Ingwer

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Mein gesunder Adventskalender für euch – heute hinter der Tür 9:

Ingwer – geht immer

Der Scharfmacher stammt aus Südostasien und wird heute weltweit kultiviert, vor allem in tropischen und subtropischen Regionen wie Indien, China und Indonesien.

Die Knolle wird seit mindestens 6.000 Jahren genutzt, und war in der Antike so begehrt, dass die Römer dafür Luxussteuer zahlen mussten. Bei uns ist Ingwer spätestens seit dem Mittelalter als der „Pfeffer der armen Leute“ bekannt. 

Wie viele Gewürze, ist der Ingwer sowohl Genuss- als auch Heilkraut. Diese Knolle aber ist besonders vielfältig einsetzbar: Er verleiht Gerichten eine angenehm scharfe und leicht zitronige Note, kommt in der Küche  frisch geschnitten oder gerieben oder als Pulver zum Einsatz – bei Fleisch, Fisch, Kohl und Obst, als Beilage zu Sushi, für pikante wie süße Speisen, in Suppen, Eintöpfen, Saucen und Marinaden.

Aber auch in Tees, Limonaden, Cocktails und Bier, und als süß-scharfe Kontrastierung in bitterer Schokolade. Derzeit kommt er gerne in Kuchen. Keksen und Gebäck wie Lebkuchen zum Einsatz.

Ingwer passt immer, aber die Winterzeit ist wie gemacht für ihn, denn er wärmt und regt sowohl Stoffwechsel wie Verdauung an. Ein paar Vitamine (vor allem C) und viele wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Zink und Eisen entwickeln eine wärmende, antibakterielle, antientzündliche, antioxidative und schmerzstillende Wirkung. Er wird oft bei Erkältungen, Übelkeit und Verdauungsproblemen eingesetzt. Auch zur Stärkung des Immunsystems wird er geschätzt.

Wer mag, zieht sich den Ingwer selbst: Einfach im Frühjahr frische Wurzeln in humusreiche Erde stecken. Die Wurzeln treiben dann schon bei Zimmertemperatur aus. 

Enjoy!

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8. Dezember 2024

Türe 8 des gesunden Adventskalenders: Bienenwachskerzen

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Mein gesunder Adventskalender für euch und heute:

Advent Advent, zwei Lichtlein brenn – en….

Idealerweise vielleicht Bienenwachskerzen, denn sie sind natürlich und nachhaltig.

Dass Bienen für unser Ökosystem essentiell wichtig sind, ist mittlerweile weitestgehend bekannt, weswegen wir die Bienen auch dringend schützen müssen!

Bienen sind unverzichtbar für das ökologische Gleichgewicht und die Ernährungssicherheit. Sie bestäuben etwa 80 % der Wild- und Nutzpflanzen, was entscheidend für die Biodiversität und die Landwirtschaft ist. Ohne Bienen gäbe es weniger Obst, Gemüse und Nüsse, was unsere Ernährung erheblich einschränken würde. Zudem tragen Bienen durch die Bestäubung zur Erhaltung von Lebensräumen für viele andere Tierarten bei. Der Schutz der Bienen ist daher nicht nur ein Beitrag zur Natur, sondern auch zur Sicherung unserer Zukunft.

Leider sind viele Bienenarten vom Sterben bedroht und dabei spielen wohl Pestizide in der industriellen Landwirtschaft, Monokulturen, die Einschränkung von Lebensräumen, Luftverschmutzung, verschiedene Krankheitserreger und die Klimaveränderung alle eine große Rolle. 

Es gibt tatsächlich über 20.000 Arten, wobei die bekannteste die Honigbiene (Apis mellifera) ist. 

Kleine Randnotiz: Apis mell. ist auch ein wichtiges homöopathisches Mittel, das nicht nur bei Bienenstichen eingesetzt werden kann.

Neben der Bestäubung ist Hauptaufgabe der Bienen auch die Produktion von Honig.

Zu den Bienenwachskerzen

Bienenwachskerzen sind eine traditionelle und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Kerzen. Sie werden aus dem Wachs von Honigbienen hergestellt, das als Nebenprodukt bei der Honigproduktion gewonnen wird. Dieses natürliche Material zeichnet sich durch seine goldene Farbe und seinen dezenten, angenehmen Duft nach Honig aus.

Gesundheitliche Vorteile: Bienenwachskerzen gelten im Vergleich zu anderen Kerzensorten als die gesundheitsförderndsten. 

Beim Abbrennen geben Bienenwachskerzen keine schädlichen Stoffe ab und tragen zur Verbesserung der Raumluft bei, da sie negative Ionen freisetzen, die zur Reinigung der Luft in Ihrem Zuhause beitragen und Allergie- und Asthmasymptome lindern können. Sie können Schadstoffe binden. Außerdem brennen sie langsamer und gleichmäßiger als viele andere Kerzenarten, was sie langlebiger macht.

Die Herstellung von Bienenwachskerzen unterstützt nachhaltige Imkerei und trägt zum Schutz der Bienenpopulation bei, da sie eng mit einer artgerechten Haltung und ökologischen Ansätzen verbunden ist. Sie sind nicht nur dekorative, sondern riechen auch gut und sind auch ein Symbol für Natürlichkeit und Achtsamkeit.

Bienenwachs wird neben Kerzen auch in der Kosmetik verwendet (z.B in Lippenbalsam und Lotionen), In der Pharmaindustrie in Salben und als Bindemittel und bei Lebensmitteln als Überzugsmittel bei Käse oder in Bienenwachstüchern als nachhaltige Alternative zu Frischhaltefolien.

Happy 2. Advent!

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7. Dezember 2024

Türe 7 des gesunden Adventskalenders: Vanille

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Mein gesunder Adventskalender für euch – Was ist hinter der Tür 7:

VANILLE!

Vanille, auch als „Königin der Gewürze“ bezeichnet, hat eine lange und faszinierende Geschichte. Die Ursprünge der Vanillepflanze, die zur Familie der Orchideen gehört, liegen in Mittelamerika, genauer gesagt in Mexiko. Bereits die Totonaken, ein indigenes Volk, kultivierten die Vanillepflanze und betrachteten sie als heilig.

Im 16. Jahrhundert brachten spanische Eroberer die Vanille nach Europa. Zunächst war sie ein Luxusgut, das nur der Aristokratie vorbehalten war. Erst mit der Kolonialisierung von Gebieten wie Madagaskar und Réunion im 19. Jahrhundert wurde Vanille weltweit kultiviert. Heute stammen rund 80 % der weltweiten Produktion aus Madagaskar.

Naturheilkundliche Wirkung der Vanille

Vanille wird nicht nur wegen ihres Aromas geschätzt, sondern auch für ihre gesundheitlichen Vorteile. Der Hauptwirkstoff, Vanillin, besitzt antioxidative Eigenschaften, die helfen können, freie Radikale im Körper zu bekämpfen. In der Naturheilkunde wird Vanille traditionell für folgende Zwecke eingesetzt:

1. Beruhigung und Stressreduktion: Der Duft der Vanille wirkt beruhigend und kann Angstgefühle sowie Schlafstörungen lindern.

2. Appetitanregung: Vanille kann den Appetit fördern und die Verdauung unterstützen.

3. Linderung von Entzündungen: Aufgrund ihrer antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften wird Vanille in einigen traditionellen Heilmitteln verwendet.

4. Stimmungsaufheller: Vanille wird nachgesagt, dass sie durch ihren Duft die Produktion von Serotonin im Gehirn anregen kann, was die Stimmung hebt.

In moderner Kosmetik wird Vanilleöl auch als Bestandteil von Hautpflegeprodukten genutzt, da es feuchtigkeitsspendend und hautberuhigend wirkt.

Anwendungsmöglichkeiten in der Küche

Vanille ist ein vielseitiges Gewürz, das in der Küche für ihre aromatische Süße geschätzt wird. Bekannt vor allem in verschiedenen Desserts, Eis, Getränken, aber auch in pikanten Speisen und Gewürzmischungen.

Tipp zur Verwendung: Beim Kochen mit Vanille lohnt es sich, echte Vanilleschoten anstelle von künstlichen Aromen zu verwenden, da sie ein weitaus intensiveres und komplexeres Aroma bieten. Die Schoten können nach dem Auskratzen des Marks noch zum Aromatisieren von Zucker, Salz oder Öl verwendet werden.

Vanille ist also nicht nur ein geschmacklicher Alleskönner, sondern auch eine wertvolle Pflanze mit einer reichen Geschichte und naturheilkundlichem Nutzen. Ob als Heilmittel, Duftstoff oder Küchenzutat – die Vanille ist und bleibt ein geschätztes Multitalent.

Und =>=>=>

Hier noch für alle, die es backen wollen: mein Rezept für Vanillekipferl

300 g Weizenmehl (Type 405)

100 g gemahlene blanchierte Mandeln

120 g Puderzucker (oder weniger…. ;-)

Vanilleschote

1 Prise Salz

225 g kalte Butter

mittelgroße Eigelbe

Mehl mit Mandeln und Puderzucker in einer Schüssel mischen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Zusammen mit Salz, Butter in Würfeln und Eigelben zugeben. Alles mit den Händen rasch zu einem glatten Teig kneten. In Folie gewickelt eine Stunde kaltstellen.

Den Backofen auf  180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen. Backbleche mit Backpapier belegen. Teig in 4 Teile teilen. Portionsweise den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und aus jeweils walnussgroßen Stücken Kipferl/Hörnchen formen und mit Abstand auf das Blech legen.

Die Vanillekipferl im vorgeheizten Ofen ca. 8 Minutenbacken. Währenddessen 120 g Puderzucker mit 1 Packung Bourbon-Vanillezucker für das Wälzen in einer Schale / tiefen Teller mischen Puderzucker und Vanillezucker in einer Schale vermischen. Die Vanillekipferl nach dem Backen direkt vorsichtig in der Puderzucker-Zucker-Mischung wälzen und auf einem Gitter komplett erkalten lassen.

Die Kipferl müssen auf alle Fälle noch warm sein, damit der Zucker kleben bleibt….

Guten Appetit!

Übrigens ein kleiner Tipp um eigenen Vanillezucker herzustellen: Einfach ausgekratzte Vanilleschoten in ein Glas Zucker geben und der Zucker nimmt das Aroma an.

Natürlich je nach Menge und Dauer mehr oder weniger intensiv.

Wer will, kann auch mal Erythrit statt Zucker verwenden. Es hat zwar nur 75 % der Süßkraft des normalen Zuckers, aber ist dafür praktisch kalorienfrei und hat keinen Einfluss auf den Blutzucker- und Insulinspiegel, da es vom Körper nicht verstoffwechselt wird. Spannend! Erythrit sagt man sogar gesundheitliche Vorteile nach, aber dazu dann an anderer Stelle mehr….

Enjoy!

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6. Dezember 2024

Türe 6 des gesunden Adventskalenders: Nikolaus!

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Mein Adventskalender für euch –

Heute hinter der Tür 6:

Informationen zum Nikolaus!

Der Brauch des Nikolaus geht auf die historische Figur des Bischofs Nikolaus von Myra zurück, der im 4. Jahrhundert in der heutigen Türkei lebte.

Nikolaus war bekannt für seine Mildtätigkeit und Fürsorge für die Armen und Schwachen. Viele Legenden berichten von seinen guten Taten, wie der Rettung dreier Mädchen vor Armut durch die heimliche Gabe von Gold oder der Rettung von Seeleuten in Seenot.

Aufgrund dieser Geschichten wurde Nikolaus nach seinem Tod als Heiliger verehrt, und sein Gedenktag, der 6. Dezember, wurde in vielen christlichen Kulturen ein wichtiger Feiertag.

Ursprung des Brauchs

Die Tradition, Nikolaus zu feiern, entstand in den Klöstern des Mittelalters, wo man am Vorabend des Nikolaustages Gaben an Bedürftige verteilte. Später wurde der Brauch in die Familie übertragen, und Kinder erhielten kleine Geschenke oder Süßigkeiten in ihre Schuhe oder Strümpfe, die sie am Abend zuvor vor die Tür stellten.

Im deutschsprachigen Raum war Nikolaus oft eine furchteinflößende Gestalt, die Kinder ermahnte, brav zu sein. Sein Begleiter, der Knecht Ruprecht oder der Krampus, symbolisierte Bestrafung für unartiges Verhalten. In moderneren Traditionen wird Nikolaus jedoch meist als freundlicher Wohltäter dargestellt, ähnlich wie der Weihnachtsmann.

Regionale Besonderheiten

In verschiedenen Regionen gibt es unterschiedliche Traditionen:

• Deutschland und Österreich: Kinder stellen ihre geputzten Schuhe oder Stiefel vor die Tür und finden am Morgen des 6. Dezembers Süßigkeiten, Nüsse und kleine Geschenke darin.

• Niederlande (Sinterklaas): Hier kommt Nikolaus bereits am 5. Dezember, begleitet von seinen „Zwarte Pieten“, und bringt Geschenke für Kinder.

• Italien: In einigen Regionen wird der Nikolaustag ebenfalls gefeiert, wobei der Heilige als Schutzpatron der Kinder verehrt wird.

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5. Dezember 2024

Türe 5 des gesunden Adventskalenders: Zitronensaft

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Mein gesunder Adventskalender für euch – was ist hinter der 5. Türe:

Zitronensaft –

ist nicht nur erfrischend, sondern auch ein wahres Kraftpaket für die Gesundheit. Reich an Vitamin C, stärkt er das Immunsystem und unterstützt die körpereigene Abwehr gegen Erkältungen. Die Antioxidantien in Zitronensaft fördern zudem die Zellgesundheit und wirken entzündungshemmend.

Obwohl Zitronen sauer schmecken, haben sie im Körper eine basische Wirkung. Sie helfen, den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren, was sich positiv auf die Verdauung und das allgemeine Wohlbefinden auswirkt. Zudem regt Zitronensaft die Leberfunktion an und unterstützt die Entgiftung.

Ein Glas warmes Wasser mit frischem Zitronensaft am Morgen ist ein einfacher und effektiver Weg, um den Tag gesund zu starten!

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4. Dezember 2024

Türe 4 des gesunden Adventskalenders: Wassermilch und Spitzenwein

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Mein Adventskalender für euch – Was ist hinter dem 4. Türchen:

„Wassermilch & Spitzenwein“ 

Heute war ich bei der Lesung meiner lieben Freundin Irene Bindel. 

Sie ist selbst 86 Jahre jung, eine wahre Lady – voller Esprit, Energie und spannender Lebensgeschichten.

Gerade hat sie eine Biografie geschrieben.

In „Wassermilch & Spitzenwein“ beschreibt sie anhand der ausführlichen Tagebücher ihrer Mutter die NS-Zeit und die Zeit des Wiederaufbaus. Zusammen mit ihren Reisen und Erlebnissen bis in die 70-er Jahre umspannt dieses Buch eine Familiengeschichte von über 100 Jahren.

Welch wunderbare Lesung im schönen Hotel Bristol, wo General Manager Frank Ketterer auch zu einem anschließenden „Get together“ eingeladen hat!

Und jetzt – freue ich mich schon auf den Rest des Buches,

Danke liebe Irene!

ISBN 978-3-96352-130, MEDU Verlag

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3. Dezember 2024

Türe 3 des gesunden Adventskalenders: „Alle guten Dinge sind drei“

3! => => => Mein Adventskalender für euch –

Was ist hinter dem 3. Türchen:

Ganz spontan habe ich mich mit der Zahl „3“ beschäftigt, denn

sie wird oft als eine symbolische Zahl betrachtet, da sie in vielen Kulturen und Religionen eine besondere Bedeutung hat,

z. B.:

– In der Geometrie: Ein Dreieck ist die einfachste geschlossene geometrische Form.

– In der Symbolik: Sie steht häufig für Ganzheit oder Vollkommenheit, wie in der christlichen Dreifaltigkeit (Vater, Sohn und Heiliger Geist).

– In der Natur: Viele Pflanzen zeigen dreiteilige Symmetrien, wie z. B. Klee mit seinen drei Blättern.

– In der Mathematik: Drei ist die kleinste ungerade Primzahl.

Mir gefällt besonders gut der Spruch „Aller guten Dinge sind drei“ – ein bekanntes deutsches Sprichwort, das die Vorstellung ausdrückt, dass Dinge oft beim dritten Versuch gelingen.

Nach dem Motto „Never give up“ – so nenne ich es mal

kann der dritte Anlauf Mut machen, nicht aufzugeben, sondern weiterzumachen, bis das Ziel erreicht ist.

In vielen Kulturen hat die Zahl Drei eine besondere symbolische Bedeutung: Sie steht für Vollständigkeit und Harmonie.

„Eins, zwei, drei“ – diese schlichte Aufzählung steht für den Anfang, den Rhythmus und oft auch für den Übergang zu etwas Neuem. Sei es in Kinderliedern, beim Zählen vor einem Sprung ins Wasser oder als Beginn eines Spiels: Die Zahlenfolge bringt Dynamik und einen Hauch von Spannung. Sie erinnert uns daran, dass viele Dinge im Leben Struktur haben – einen Start, eine Mitte und ein Ende.

Drei ist dabei nicht nur ein Abschluss, sondern oft der Punkt, an dem alles zusammenkommt.

Generell: Das Konzept, dass Dinge im Dreierpack kommen, hat eine interessante Symbolik und findet sich in vielen Bereichen des Lebens, der Natur und der Kultur. Hier sind ein paar Gedanken dazu:

Warum Dreierpacks so häufig sind:

  • Drei Elemente sind einfach zu erfassen, ohne zu komplex zu wirken.
  • Eine Dreierstruktur bietet oft ein Gleichgewicht – weder zu wenig noch zu viel.
  • Viele Geschichten und Konzepte folgen der Dreierregel („Regel der Drei“), weil sie das menschliche Gehirn ansprechen.

Beispiele für Dreierpacks:

Stein, Schere, Papier
Ein klassisches Spiel, das Entscheidungen mit einer klaren Regelstruktur trifft – jede Option hat einen Vorteil und eine Schwäche.

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
Unsere Wahrnehmung der Zeit ist oft in diese drei Dimensionen unterteilt.

Kind, Eltern, Großeltern
Familienstrukturen beinhalten oft drei Generationen als zentrale Einheit.

Mutter, Vater, Kind
Ein klassisches Bild für eine Familie.

Anfang, Mitte, Ende
Eine universelle Struktur, die Geschichten und Prozesse gestalten.

Drei Musketiere
Ein Beispiel aus der Literatur, das zeigt, wie Dreiergruppen oft als dynamisches Team funktionieren.

Die Drei Einheiten in der Religion
Zum Beispiel die christliche Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Hier ein paar auch lustige Beispiele:

Tick Trick Track

Drei Panzerknacker

Ene mene muh

Ene Mene Mopel

Ene, mene, miste

Drei Damen vom Grill

Die Dreigroschenoper

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Drei  weise Affen: Nichts Böses sehen, nichts Böses hören und nichts Böses sagen

Goldlöckchen und die drei Bären

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2. Dezember 2024

Türe 2 des gesunden Adventskalenders: Mandeln

Mein gesunder Adventskalender für euch –
Was ist hinter dem 2. Türchen:

MANDELN – das wahre Superfood und soooo passend auch zur Weihnachtszeit!

Mandeln gehören zu den ältesten Kulturpflanzen. Seit über 4.000 Jahren wird der Mandelbaum kultiviert. Sein heutiges Anbaugebiet ist vorwiegend in Kalifornien, dem Mittelmeerraum, Iran, Pakistan und China, – und auch neuerdings die Pfalz.

Der Mandelbaum zählt zu den Obstbäumen und der Familie der Rosengewächse. Die Samen, also Mandeln werden als Nahrungsmittel wie auch in der Kosmetik genutzt.
Zum Thema Mandelbaum gibt es zahllose Geschichten und Mythen. Schon in der Bibel sind die Früchte als Zutat für pharaonisches Brot erwähnt. Der Mandelkern in der unverletzten Hülle galt als Symbol für die unbefleckte Empfängnis. Folglich wurde Jesus in der sakralen Kunst mit einer ellipsenförmigen Aura dargestellt – einer Mandorla.

Früher wie heute sind Mandeln ein wahres Superfood mit einem riesigen Nährstoffspektrum. Sie sind reich an Mikronährstoffen. Das hochwertige Eiweiß – immerhin 19 % – machen sie zu einer wertvollen pflanzlichen Alternative zu den tierischen Proteinquellen. Gleichzeitig liefern sie ungesättigte Fettsäuren, sind basisch, prebiotisch und antioxidativ. Es gibt Studien, die aussagen, dass 60 Gramm täglich einen Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes bietet. Der regelmäßige Verzehr führt auch zu stärkeren Knochen und Nerven, einem niedrigeren Cholesterinspiegel sowie mehr Energie.

Mandeln sind weit mehr als Knabbereien, die man gesalzen, schokoliert oder (wie man sie jetzt in der Vorweihnachtszeit) gebrannt genießt. Sie lassen sich zu einem gesunden milchartigen Getränk verwerten oder auch zu einem Püree und Mus, die dann wiederum Saucen, Dressings, Suppen, Obstsalate, Müslis und auch Smoothies verfeinern. Auch verwendet wird das prägnante Mandelaroma für den Amaretto-Likör und andere Schnäpse. Die Trends zu gesunder Ernährung, zur Zunahme an Unverträglichkeiten und auch der vegane Boom führen zu vielen neuen Rezepten und Produkten, zum Beispiel neuen Käsesorten.

Vor allem beliebt aber bleiben Mandeln natürlich in Kuchen, Desserts, der Weihnachtsbäckerei, sowie als Grundlage für Marzipan.

Sie sind bestens lagerfähig und deshalb das ganze Jahr über erhältlich.

Dieser Text ist im Esspress Berlin erschienen, im Rahmen meiner damaligen monatlichen Kolumne über besondere Kräuter, Gewürze, Beeren oder Nüsse.

Viel Spaß beim Lesen und Genießen!

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